Der Zoll fragt meist nach einem Zahlungsnachweis, weil eine Bestellbestätigung nicht immer ausreicht, um zu zeigen, was Sie tatsächlich bezahlt haben. Eine Bestellbestätigung kann belegen, was Sie bestellt haben, aber der Zoll braucht oft ein Dokument, das den endgültig bezahlten Betrag, den Verkäufer, das Datum und manchmal auch Versandkosten oder Rabatte zeigt.
Der sinnvollste nächste Schritt ist, genau zu prüfen, was der Zoll oder der Versanddienstleister verlangt hat. Sehen Sie sich die E-Mail, SMS, den Brief oder die Sendungsverfolgung an und prüfen Sie, ob dort Folgendes verlangt wird:
- Zahlungsnachweis
- Rechnung
- Kaufbeleg
- Zahlungsübersicht
Das ist nicht immer dasselbe. Wenn die Nachricht eine Zoll-Referenznummer, Aktennummer oder Sendungsnummer nennt, geben Sie diese in jeder Antwort an, damit Ihr Paket schnell zugeordnet werden kann.
Senden Sie den stärksten Zahlungsnachweis, den Sie haben, nicht nur die Bestellbestätigung. Das bedeutet normalerweise einen oder mehrere der folgenden Nachweise:
- eine Kartenzahlungsquittung oder Bankbuchung mit Händlername, Betrag und Datum
- eine PayPal- oder andere Wallet-Transaktionsquittung
- die Rechnung des Verkäufers, wenn dort „bezahlt“ steht
- die Bestellbestätigung, wenn sie die Artikelbeschreibung, den Preis, die Währung und die Bestellnummer enthält
Ein guter Zahlungsnachweis sollte idealerweise zeigen, dass die Bestellung tatsächlich bezahlt wurde, nicht nur aufgegeben. Ein häufiger Fehler ist, einen Screenshot zu senden, auf dem nur „Bestellung bestätigt“ oder „Zahlung ausstehend“ steht. Das reicht dem Zoll möglicherweise nicht, wenn der belastete Betrag nicht erkennbar ist.
Wenn die Bestellbestätigung und der Zahlungsnachweis nicht übereinstimmen, erklären Sie warum. Zum Beispiel:
- wenn Sie einen Rabatt genutzt haben, zeigt der Zahlungsbeleg den niedrigeren Endbetrag
- wenn ein Teil der Bestellung erstattet oder storniert wurde, braucht der Zoll möglicherweise die ursprüngliche Bestellung plus den endgültigen Zahlungsnachweis
- wenn Versand separat berechnet wurde, fügen Sie das ebenfalls hinzu, falls es im Zahlungsnachweis erscheint
Wenn das Paket vom Versanddienstleister im Auftrag des Zolls bearbeitet wird, senden Sie die Unterlagen an das Zollteam des Versanddienstleisters und nicht nur an den Verkäufer. Oft sammelt der Versanddienstleister die Unterlagen für die Freigabe, also fragen Sie dort, welches Format benötigt wird: PDF, Screenshot oder vollständige Kontoseite. Wenn der Zoll Sie direkt kontaktiert hat, folgen Sie genau der Upload- oder Antwortmethode in der Nachricht und halten Sie die Dateinamen klar.
Wenn Ihnen ein ordentlicher Zahlungsbeleg fehlt, holen Sie ihn beim verwendeten Zahlungsanbieter. Prüfen Sie die Transaktionsdetails in Ihrer Karten-App, Banking-App, Ihrem PayPal-Konto oder einem anderen Zahlungskonto. Bewahren Sie Bestellbestätigung, Zahlungsnachweis und jede Zollnachricht zusammen auf, falls erneut danach gefragt wird.
Practical tip: Verwenden Sie eine Datei oder Nachricht, die Bestellnummer, Artikel, Gesamtbetrag, Datum und Zahlungsmethode klar zeigt, weil Zollbeamte Unterlagen ablehnen können, die die Zahlung nicht mit dem Paket verknüpfen.