Das bedeutet meist, dass das Paket nicht zugestellt werden konnte und an den Absender zurückgeschickt wird. Bei UniUni, Evri, GLS oder Colis Privé liegt das am häufigsten an einem Adressproblem, fehlgeschlagenen Zustellversuchen oder einer Gebühr, die nicht rechtzeitig bezahlt wurde.
Prüfen Sie zuerst den neuesten Tracking-Scan. Der genaue Wortlaut ist wichtig:
- Wenn Sie „delivery failed“, „undeliverable“, „wrong/incomplete address“ oder „recipient unavailable“ sehen, konnte der Carrier die endgültige Zustellung nicht abschließen.
- Wenn Sie vor dem Rücksendehinweis „customs“, „import fees“, „duties“ oder eine Zahlungsaufforderung sehen, wurde das Paket möglicherweise zurückgeschickt, weil eine erforderliche Gebühr nicht bezahlt wurde.
- Wenn im Tracking „return to sender“, „return in transit“ oder Ähnliches steht, ist das Paket bereits auf dem Rückweg und der Carrier kann es möglicherweise nicht mehr stoppen.
Das Nützlichste, was Sie heute tun können, ist, den Verkäufer oder den Marktplatz mit der Sendungsnummer und einem Screenshot des neuesten Status zu kontaktieren. Stellen Sie eine klare Frage: Ist das Paket noch zu retten, oder sollten sie einen erneuten Versand oder eine Rückerstattung vorbereiten? Das ist wichtig, weil der Carrier den Ausgang oft nicht mehr schnell genug ändern kann, sobald der Rücktransport begonnen hat.
Wenn das Tracking oder ein Zustellhinweis auf ein Adressproblem hinweist, vergleichen Sie die Bestelladresse mit Ihrer vollständigen lokalen Adresse:
- Apartment- oder Wohnungsnummer
- Gebäude name oder Eingangscode
- richtige Postleitzahl
- funktionierende Telefonnummer
Wenn etwas falsch ist, senden Sie die korrekte Adresse an den Verkäufer und fragen Sie, ob sie verwendet werden kann, falls das Paket noch vor Ort gelagert wird. Wenn das Paket das Zielland bereits verlassen hat, hilft die Adresse möglicherweise nicht mehr.
Wenn das Problem eine unbezahlte Gebühr ist, prüfen Sie die offizielle Nachricht des Carriers, die Nachricht des Marktplatzes oder den Zollhinweis auf:
- den angeforderten Betrag
- die Referenznummer
- die auf dem Hinweis angegebene Zahlungsfrist oder das letzte Zahlungsdatum
Reagieren Sie nur auf den offiziellen Hinweis. Betrugsversuche kopieren manchmal die Sprache von Paket-Tracking-Meldungen, daher sollten Sie die Sendungsnummer und die eigene Website oder den eigenen Nachrichtenthread des Carriers verwenden, um die Anfrage zu bestätigen.
Wenn im Tracking nur „return to sender“ steht, aber kein Grund genannt wird, fragen Sie den Carrier nach dem Fehlercode oder dem Protokoll des Zustellversuchs. So können Sie unterscheiden zwischen:
- einem Problem beim Zustellversuch
- einem Gebührenproblem
- einem Adressproblem
- einem Paket, das abgelehnt oder nicht abgeholt wurde
Wenn das Paket bereits als auf dem Rückweg nach China markiert ist, ist Ihr praktischer nächster Schritt meist der Verkäufer und nicht der lokale Carrier. Fragen Sie, ob sie erneut versenden, erstatten oder warten, bis das Paket zurück angekommen ist, bevor sie etwas unternehmen. Die Antwort hängt vom Verfahren des Verkäufers und des Marktplatzes ab, daher sollten Sie Ihre Tracking-Screenshots und Bestelldaten aufbewahren.
Bewahren Sie drei Dinge zusammen auf: den Tracking-Screenshot, jede Zustell- oder Gebührenmitteilung und die Bestellbestätigung mit der ursprünglichen Adresse. Das sind die wichtigsten Nachweise, wenn Sie einen erneuten Versand, eine Rückerstattung oder eine Prüfung anfragen müssen.
Praktischer Tipp: Wenn sich der Status direkt nach einem fehlgeschlagenen Zustellhinweis oder einer Gebührenaufforderung geändert hat, erklärt diese frühere Nachricht meist, warum das Paket zurückgeschickt wurde.